Was ist?

In der Liebe – nach dem Recht der Liebe – in der Ordnung der Liebe

Was ist?

Das Sein selbst ist nicht mit Worten zu erfassen, doch es ist erlebbar.

Ob das Leben das Sein vollumfänglich beinhaltet, ist nicht zu wissen, doch für den, der lebt, ist offensichtlich das Leben eine Form des Seins.

Leben beinhaltet für alle Wesen eine Form der Ein- und Ausatmung. Die Annahme von etwas und die Abgabe von etwas anderem. Ein Leben ist ein Geschenk und die Luft, die wir Menschen einatmen ist ein Geschenk des Himmels, da die Luft zum Himmel gehört.

Leben beinhaltet auch für uns Menschen das Essen. Die Aufnahme von Nahrung und die Abgabe von etwas anderem. Das Essen ist ein Geschenk und die Gerichte, die wir Menschen zu uns nehmen ist ein Geschenk der Erde, da die Pflanzen und Tiere zur Erde gehören.

Auf diese Weise verbindet das Leben immer Erde und Himmel im Leben selbst – im Sein.

So ist die Frage nach dem Sein, die Frage nach der Anerkennung des Lebens als wunderbares Geschenk – ja als Wunder, dass es überhaupt Leben gibt.

So ist die Frage nach dem Sein auch die Frage, wie wir mit diesem Wunder des Lebens – mit diesem Geschenk – umgehen.

Die Beantwortung dieser Frage führt zu dem Sichtbaren und Fühlbaren – zum Erkennbaren – des Lebens und zum Handeln und zu der Frage, wer bin ich?

Im Ich selbst versteckt sich die Trennung von dem einen Leben und dem anderen – diese Trennung bereits ist ein Konstrukt des Verstandes und missachtet meist, dass das Ich Nichts ist ohne den Himmel und ohne die Erde.

So zeigt sich das Ich im Moment, wie es verbunden ist mit dem Himmel und der Erde.

Da das eine Leben immer verbunden ist mit anderem Leben ist alles Leben am Ende des Denkens Eins. Dieses Eins ist für den Verstand nicht greifbar und hat unzählige Namen bekommen: Gott, Schöpfer, Universum, Quelle, umfassendes Bewusstsein und Liebe.

Die Liebe anerkennt alles so wie es ist – die Liebe schätzt das Sein in all ihren Formen – auch die Form des Ichs, die ein Mensch selbst im Moment ist.

So ist die Frage des Ichs und dem Sein, wie das Ich im Moment Liebe sein kann – und wieder Eins ist mit dem Sein?

Hierzu gibt es jahrtausendelange Erfahrungen der Menschen – Übungen des Geistes und Übungen des Körpers. Diese Übungen sind zunächst Übungen des Friedens – des Friedens des Willens, des Ichs, mit dem Sein.

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