Was ist Recht?

In der Liebe – nach dem Recht der Liebe – in der Ordnung der Liebe

Was ist Recht?

Recht ist eine Erfindung des Verstandes, um Handeln, die andere Menschen betreffen, zu rechtfertigen.

Da der Verstand in verschiedensten Mustern Teil des menschlichen Körpers und Geistes ist, entsteht das Recht im einzelnen Menschen selber.

Dies bedeutet zunächst, dass jeder Mensch sein eigenes Recht ist. Hiermit wird das Wesen des Menschen, das Sein des Menschen verdinglicht, um über für jeden verbindliches Recht zu deliberieren (beraten, bedenken, reden).

Recht schafft Ordnung und damit nicht immer für jeden wichtige Angelegenheiten mit jedem deliberiert werden muss, wählt die Gemeinschaft einige aus ihrer Mitte, die für jeden Recht regelt.

Da das Recht über andere Recht zu sprechen aus dem Recht des einzelnen Menschen hervorgeht, achtet und schützt das Recht der Gemeinschaft den Körper des Menschen unmittelbar. Wenn der Mensch selbst – sein Körper – ohne seine Einwilligung berührt ist, geschieht dies außerhalb des Rechts und ist Gewalt. Dies findet sich im Grundgesetz der Bundesrepublik 1 (1): Die Würde des Menschen ist unantastbar. Die Selbstbestimmung des Verstandes über den Körper ist die geringste Würde des Menschen, da sein Verstand erst Recht ermöglicht.

Recht und Gewalt widersprechen einander. Gewalt egal in welcher Form und von welchem Menschen ausgeführt ist aus Sicht der Liebe immer ohne Recht und die Ausübung von Gewalt deutet immer auf einen Schaden in der Verbindung von Seele und Geist. Die friedliche Gemeinschaft und ihre einzelnen Menschen dürfen also in keinem Fall zur Durchsetzung von Recht Gewalt androhen oder ausüben. Der lange Weg der Einsicht führt zu Frieden. Der kurze Weg der Gewalt, um vielleicht gutes Recht durchzusetzen, führt in der einen oder anderen Form zu einem Weitertragen von Gewalterfahrungen.

Da der Verstand von Kindern für gewöhnlich erst zwischen dem neunten und vierzehnten Lebensjahr voll ausgeprägt ist, sprechen die leiblichen Eltern für ihre Kinder in rechtlichen Angelegenheiten. Sie allein haben das Recht über Eingriffe auf den Körper der Kinder zu entscheiden. Eine jede Handlung, die den Körper des Kindes betrifft, ohne die eindeutige Einverständniserklärung der Eltern ist eine Gewalttat, unabhängig davon wie stark diese Gewalt ausfällt.

Manche Menschen sind bemüht gewaltsames Handeln als Recht darzustellen. Ebenso wie Recht durch den Verstand erfunden wird – im stetigen Versuch Gerechtigkeit unter den Menschen zu organisieren, erkennt der Verstand Gewalthandlungen. Auf dieser Ebene stehen Recht und Gewalt immer im Gegensatz zueinander. Die kleinen Geschwister von Gewalt sind Nötigung, Zwang und Drohung.

Das Grundgesetz verbietet unmissverständlich Menschen, die im Staatsdienst tätig sind, Gewalt gegenüber friedlichen Menschen und ihren Kindern – diese Menschen handeln im Unrecht.

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